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Donnerstag, 19. Februar 2009

Fünf für die Liebe




Mittwoch, 18. Februar 2009

Im Jahre 4128

Danke an die/den Zeitreisende/n aus der Zukunft, die/der mir einen Zeitungsartikel (s. Text unten) aus dem Jahre 4128, die dazugehörige Fotografie (s. Bild unten) und eine handgeschriebe Notiz von aussen an die Haustüre geklebt(!) hat.

Longdong. Das Bild zeigt ein nachgebautes Modell eines Fundstückes, welches Archäologen letzte Woche zwischen Longdong (ehemaliges London) und Parishton (ehemaliges Paris) ausgegraben haben. Kundige Neo-Altertumsforscher konnten das Fundstück auf das Jahre 2008 datieren und gehen davon aus, dass es sich um einen sogenannten Bohrturm handelt. Einige Tausend solcher Bohrtürme waren zur Zeit der Neoliten in den Weltmeeren verankert (und mehrere tausend auf dem Land). Türme die, wie es der Name schon sagt, zum bohren (bohren aneod. für boh'na) und damit zum Erdöl (damaliger fossiler Energierohstoff) fördern benutzt wurden.

Hier ein grober Auszug von Gegenständen und Materialien die aus, oder mit Hilfe von Erdöl fabriziert wurden:
Kerosin, Benzin, Diesel, Flüssiggas, Heizöl, Leichtbenzin, Bitumen, Nylonstrümpfe, Lippenstifte, Klebestreifen, Telefone, Salben, PET-Flaschen, Kerzen, Lacke, Düngemittel, Kunststoffe, Chemiefasern, Waschmittel, Farben, Medikamente, Glasflaschen.

Auch der versierteste Neo-Altertumsforscher kann einige dieser Begriffe weder erklären noch ihre Funktion erläutern. Während dem damals noch zeitbegrenzten Leben, wurden tausende Billiarden(!) von Gegenständen mit Hilfe von Erdöl hergestellt, welche hauptsächlich zu der Ausübung von Arbeit und Freizeit (altneolitische Begriffe) benutzt wurden.
Es fielen schon unzählige Antworten aus allen Ecken der Wissenschaft, auf die Frage, wieso die die Neoliten diese Unmenge an Gegenständen produziert haben. Doch keine der Thesen konnte sich bisher durchsetzen, weil keine der Antworten so schlüssig erschien wie folgende:
Die Anwort ist die ungeheure Konsum-Lust der dazumals lebenden Menschen. Und worin niederte diese Lust? In den Menschen selber, die von einem Tag auf den anderen lebten, in der Gewissheit, dass es ihr letzter sein könnte. Die ganze Unsterblichkeitsindustrie entwickelte sich erst im Jahre 2790, als Reaktion auf die eurusasische Religionen Revolution. Da man sich im Jahre 2008 des ewigen Lebens noch nicht gewiss war, steckten die Menschen ihre Energie in alles Mögliche. Die produzierende und gleichzeitig herrschende Klasse (Neunmalkluge lassen hier den Begriff der Ökonomie, die damals grasierte, fallen) wusste diese Lust zu befriedigen und lieferte, was ihr auch nur ansatzweise Einfiel. Die meisten Neo-Altertumsforscher sprechen von Jahren der unsagbaren Kreativität, aber gleichzeitig auch der unendlichen Masslosigkeit.


Freunde von mir



(Auf das Bild klicken, um es zu vergrössern.)


Montag, 16. Februar 2009

Backen für Fortgeschrittene

Beim Bohnenblust bäckt Boris Bäckert backfrische Brötchen.

Boris Bäckert, von Beruf aus Investment-Banker, musste aufgrund seiner Freistellung, sich umsehen, nach einem besseren Beruf, einen der auch Geld bringt, ohne Gewissensbisse.
Boris Bäckert fand einen Beruf, er ist jetzt Bäcker und bäckt beim Bohnenblust von Mitternacht bis am morgen früh Brötchen.
Letzten Donnerstag, als die Sonne aufing, bekam Boris Bäckert Besuch. Ein Mann betrat seine Bäckerei. Der Mann wollte auch backen, Bäcker werden und damit seine Brötchen verdienen.
Doch Bäcker Boris Bäckert konnte ihn nicht einstellen, vertröstete ihn aber mit folgendem Rezept:

Mann nehme
gefriergetrocknete oder frische Pflaumen,
einen Kuchenteig, achteckig,
breite den Kuchenteig in einer passenden Form aus (Kuchenrand nicht vergessen),
und stelle das ganze in den Ofen bei 200 Grad Celsius.
Währendessen nehme man
eine Schüssel, gebe hinein:
1 Ei
1.5 Deziliter Sahne
1 Teelöffel Maisstärke
und mische das Ganze.
Danach nehme man den Teig aus dem Ofen, giesse die Mischung über den Teig und stelle es wieder in den Ofen zurück.
Mann warte 15 Minuten.


Fertig ist der Pflaumenkuchen.


Vergessener Tanzstil



Fernsehbericht aus dem Jahre 1984.


Samstag, 14. Februar 2009

In der Sommerzeit




Blog

A slang term referring to a massive "dump" taken after a successful meal. (Big-ass-log)= Blog!
"I just dropped a Blog in the can, I wouldn't go in there for a while!"
aus Urbandictionary.com


Nachtrag: Aus einer geheimen aber verlässlichen Quelle habe ich heute erfahren, dass ein Lesezeichen von diesem Blog erstellt wurde!


Zurzeit ANGESAGT:

der Papst, der/die Faschist/en, die Brasilianer/in, Taliban mit iPhone, Israel, BANKEN, Voodoo, Züge, jung Kinder haben


Lieb mich zart



Live Auftritt von Frank Sinatra und Elvis Presley im Jahre 1957. (Gesamter Auftritt bei DuTube)


Erwachsen werden

Was der Titel bedeutet?

Wie ist das so mit dem erwachsen werden, gibt es da ein offizielles Übertrittsalter?
Etwa beim erreichen des sechsundzwanzigsten Lebensjahres?
Könnte dieser Prozess nicht viel früher stattfinden?
Gibt es nicht eine über den Daumen gepeilte stimmige Regel, anhand derer das erwachsen werden erkannt werden könnte?
Wenn sein eigenes Verhalten nicht mehr mit dem Tatbestand der geistigen Unmündigkeit entschuldbar ist?
Oder simpler, bei finanzieller Unabhängigkeit, nach dem ersten Mal?
Oder doch schon nach der ersten Trink-Safari?
Nur über Eines können wir uns in Sicherheit wähnen: Jeder der zwischen kind oder erwachsen sein wählen kann, wählt das Kind.


Lieber ein Winter mit Schnee, als ein Sommer ohne Sonne.

Freitag, 13. Februar 2009

Wände mit Wörtern

Jeder hat sie schon einmal gesehen: Die leeren Flächen im öffentlichen Raum, die nichts aussagen und auch nichts zu sagen haben.
Irgendwann kam jemand auf die Idee diese Flächen, sagen wir mal, mit einer Bedeutung zu versehen. Es enstanden Ornamente, Reliefs, Strukturen, Verzierungen, Schriftzüge, Tags, Graffitis, Stencils. Wie auch immer man sie nennen will, der Grundgedanke ihrer Schöpfer war derselbe: Wieso soll ich eine Fläche, die jeder sehen kann, so lassen wie sie ist? Leer, ohne Inhalt und Bedeutung.
Der Grund, dass diese Flächen öffentlich sind, war, ist und wird kein Argument sein, diese so zu belassen wie sie sind. Denn wer stört sich schon daran, dass eine graue Wand aus heiterem Himmel nicht mehr nur grau ist, sondern sich von diesem grau etwas abhebt! Beachten nicht die meisten Leute diese Gräunisse überhaupt nicht?
Wer mit diesen flüchtig formulierten Gedanken nicht einverstanden ist, soll nicht weiterlesen, wer aber mindestens einmal verständnisvoll genickt hat, darf sich auf der folgenden Seite über Sprüche, Gedanken, Meinungen, Wörter und einzeilige Tagebücher, verfasst auf Wänden und verteilt auf der ganzen Welt, freuen:

A gallery of walls with stuff written on it


Donnerstag, 12. Februar 2009

Interview

Ein Interview mit Steve Buscemi über seinen Film Interview (2007), der ein Remake des gleichnamigen Films Interview (2003) von Theo van Gogh ist.


Blick-Leser wissen mehr

Brutalo-Sex wegen Hasch-Entzug (Blick)

Eine Schlagzeile, die des Blickes würdig ist! Nein, es geht nicht um einen Dauerkiffer auf Entzug der seine Freundin grob behandelt hat, sondern um die Säue des Herrn Bauer Jud. Den armen Schweinen bleibt nichts vergönnt. Und anstatt auf Wolke Sieben schweben zu können, müssen sie sich sehr wahrscheinlich wieder mit Medikamenten behandeln lassen. Zitat Herr Jud: "Dank Hanf konnte ich auf hormon­fördernde Mittel verzichten."


Meldung des Tages

Noch 37 Tage bis Frühlingsanfang am 21. März 2009.


An: Charles Robert Darwin
Subjekt: Gratulation zum Zweihundertsten



Kritischer Artikel über die Rezeption von Darwin: Sind 150 Jahre Darwin nicht genug? (Technology Review)


Und für die Lesemuffel:



Mittwoch, 11. Februar 2009

Propagandamaschine

27'000 PR-Berater polieren Image der USA (Der Bund)
USA: AP-Chef beklagt den Druck des Militärs auf unabhängige Berichterstatter (Heise Newsticker)


Der Drückermann